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Donnerstag, 9. Juli 2015

Wie funktioniert das Anspannen eines Muskels?

Letztens beim trainieren habe ich (Crazy) mich gefragt wie das Zusammenziehen meines Bizeps eigentlich funktioniert.

Die Muskelkontraktion beschreibt das Zusammenziehen, also Verkürzen des jeweiligen Muskels. Dieses spielt sich in den Sarkomern ab, welche Teile der Myofibrillen sind, welche wiederum den Muskelfaser darstellen. Das Sarkomer besteht aus Myosin und Actin.


Bei der Muskelkontraktion wird dem Myosinköpfchen Energie zugeführt, wodurch sich diese aufrichten und am Actin haften. Die zugeführte Energie ist nun verbraucht. Beim Zurückfallen in die Ausgangsposition schiebt das Myosinköpfchen das Actin, wodurch sich der Muskel zusammenzieht.

So, das war's auch schon wieder! Eure Themenvorschläge wie immer uns auf YouTube, Twitter und Facebook schreiben.

Samstag, 4. Juli 2015

Können Pflanzen Krebs bekommen?

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Wucherungen an einer Sonnenblume
Nun ja, Pflanzen bekommen nicht direkt den Krebs, den auch wir Menschen bekommen könnnen. Allerdings können Pflanzen von einer recht ähnlichen “Krankheit” befallen werden, die Winzer, also Menschen, die Wein anbauen, Mauke nennen.

Vom Prinzip her ist diese dem Krebs ähnlich: Zellen hören nicht mehr auf sich zu teilen und sterben nicht mehr ab, wie es gesunde tun sollten.
Dadurch entstehen Wucherungen, die vermutlich jeder kennt, der einmal in einem Wald war.


Mikrobakterien sind schuld

Bei Menschen ist eine solche Veränderung jedoch meist von Strahlungen oder Substanzen hervorgerufen - bei Pflanzen hingegen sind hingegen oft Mikroorganismen schuld.
Wie beispielsweise das Bodenbakterium “Agrobacterium tumefaciens”. Dieses programmiert die Zelle um, indem es Teile seines eigenen Erbguts in die Pflanzenzellen einschleust.
Das Agrobacterium tumefaciens

Im Gegensatz zum Menschen ist diese Krankheit bei Pflanzen sehr selten tödlich. Denn eine Pflanze hat keinen Blutkreislauf, was es für die Krankheit schwerer macht, sich auszubreiten.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Trinken Fische Wasser?


Möglicherweise habt ihr euch schon mal gefragt, ob Fische trinken.

Denn Fische leben ja im Wasser und fressen auch dort.
Und irgendwie müssen die doch auch was trinken, oder?!
Tatsächlich trinken nur Fische, die im Salzwasser leben. Süßwasserfische hingegen nicht.

Und warum?
Es gibt da nämlich ein Gesetz, es heißt osmotisches Gesetz oder Osmose, das besagt, dass zwei salzhaltige Flüssigkeiten, die von einer halbdurchlässigen Wand getrennt sind (was bei uns die Fischhaut ist), sich so lange vermischen, bis der Salzgehalt auf beiden Seiten gleich ist.


Das Prinzip der Osmose
Das Wasser fließt dabei von der niedrigeren Konzentration zur höheren.
Und da haben wir es auch schon - Salzwasserfische sind zwar auch “salzig”, das Meerwasser um sie herum aber noch um einiges salziger, wie ihr euch denken könnt.


Also verliert der Salzwasserfisch dauernd Wasser ans Meer. Würde er jetzt also nichts trinken, würde er - wie wir Menschen auch - verdursten. Deshalb trinkt der Fisch, wobei das Meerwasser mithilfe der Kiemen entsalzen wird.


Und beim Süßwasserfisch ist das ganze einfach andersrum. In ihm ist die Salzkonzentration höher als im Wasser um ihn herum, weshalb das Wasser einfach in ihn “hineinströmt”.
Das ist auch der Grund, warum er durchgehend Wasser über die Nieren ausscheiden muss.
Sonst würde er sich immer mehr “aufpumpen”, um dann irgendwann zu platzen.


Siehe auch

Mittwoch, 20. Mai 2015

Warum wird unsere Haut beim Baden runzlig?


Ihr kennt das alle: ihr badet oder duscht, und als ihr aus der Badewanne oder Dusche steigt, bemerkt ihr eure runzlig gewordene Haut, zum Beispiel auf der Hand, welche ein paar Minuten später wieder glatt wird.
Und warum ist das so?
Verantwortlich dafür ist - natürlich - unsere Haut. Hierbei besonders die äußere Hautschicht, die Epidermis.
Die nämlich schützt den Körper vor einer zu hohen Wasseraufnahme oder einer zu hohen Wasserabgabe.


Was passiert in der Haut?
In der Epidermis sind Keratin-Fasern enthalten, welche, während ihr im Bad seid, das Wasser anziehen und sich mit dessen Molekülen verbinden. Die Hautzellen schwellen an und die Keratinfasern werden gedehnt.
Dadurch entsteht eine Spannung in den Keratin-Fasern, die bewirkt, dass nur ein bestimmter Maximalwert an Wasser in die Haut aufgenommen werden kann.
Und schon haben wir unsere runzlige Haut.

Wieder im Trockenen
Gehen wir jetzt also ins Trockene, ist um uns herum weniger Wasser als in uns, was die Wassermoleküle dazu bringt, aus den Hautzellen “herauszugehen”, weshalb sich die Keratin-Fasern wieder zusammenziehen.
Das aufgenommene Wasser wird daher abgegeben und wir haben wieder unsere glatte Haut zurück - und das ohne Schäden.
Good Job, Haut!

Jetzt sind wohl alle Rätsel gelöst - oder doch nicht? Schreibt uns eure Fragen mal auf Facebook oder Twitter. Und #Kommentarfrage nicht vergessen!


Siehe auch
Welt.de
Scinexx.de

Bildquellen
1. Bild: AFP
2. Bild: (c) Evans/Roth